Shiatsu mit Fasten verbinden
IKIGAI RETREATS
Was bedeutet Ikigai?
Ikigai ist ein japanischer Begriff, der frei übersetzt „das, wofür es sich zu leben lohnt“ bedeutet. Menschen mit Ikigai haben ihre sinnvolle Aufgabe im Leben gefunden und bleiben zeitlebens aktiv. Sie sind gesund und werden über hundert Jahre alt. Laut Statistiken der WHO ist Japan das Land mit der höchsten Lebenserwartung. Diesem Phänomen sollen meine Retreats nachspüren.
Was ist ein Ikigai-Retreat?
Ich bin sehr dankbar, dass ich zu meiner 30-jährigen Tätigkeit als Shiatsu-Praktikerin eine bereichernde Ergänzung gefunden habe. Seit 2020 bin ich Diplomierte Fasten- und Basenfastentrainerin, Gesundheits- und Vitalitätstrainerin. In den von mir daraufhin entwickelten IKIGAI-Retreats habe ich mir zum Ziel gesetzt, Menschen beim Basenfasten im Sinne der Shiatsu-Philosophie zu begleiten – mit Achtsamkeit und Schulung der Wahrnehmung der fünf elementaren Kräfte in und um uns, in schönster Naturverbundenheit, mit Selbstreflexion und unsere Resilienzstärkend. Meine jahrzehntelange Shiatsu-Erfahrung, welche auf Grundlagen der traditionellen fernöstlichen Medizin –TCM – beruht, verbinde ich hierbei mit der europäischen Tradition –TEM – (dem Vermächtnis der Medizin der Antike, Hildegard von Bingen und Sebastian Kneipp).
Was bringt mir ein Ikigai-Retreat?
Während des Retreats ernähren wir uns vollwertig-biologisch-vegetarisch. Durch diese leichte, rein basische Ernährung kommt es zu einer Stoffwechselentlastung. Der Körper nutzt dies, um zu entsäuern und entgiften. Damit effizient Stoffwechselendprodukte (Gifte) gelöst werden können, braucht es einerseits körperliche Reinigungs- und Ausscheidungsmaßnahmen, wie Kneippen und viel Bewegung an frischer Luft und andererseits die Loslösung vom Alltag, der Ablenkung. Es braucht Zeit, um sich viel Gutes zu tun. Der Darm saniert sich langsam. Darum lege ich meine Retreats so an, dass TeilnehmerInnen gerne freiwillig weiterfasten. In Spitz an der Donau, ausgezeichnet durch das europäische Naturschutzdiplom und die Aufnahme in die UNESCO- Welterbeliste, lässt sich ein IKIGAI-Retreat bestens schaffen.
BASENFASTEN
Was bringt mir eine basische Ernährung?
Den Ausgleich vom Säure-Basenhaushalt und Bewusstsein für vitalstoffreiche, gesunde Ernährung und ebensolchen Lebensstil. Aus biologischer Landwirtschaft gewonnenes Gemüse hat viele Vital- und Ballaststoffe, welche für unsere Verdauung und unsere Immunität von enormer Bedeutung sind. Zusammen mit Obst, Nüssen und Sprossen verzehrt, schenken sie uns viele wertvolle Vitalstoffe wie Vitamine, alkalisierende Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Wir brauchen sie für den Säure-Basen-Ausgleich, für unsere innere Heilung. Ich habe nach meiner ersten Basenfastenwoche das „Gemüseessen“ beibehalten und meine Vitalität dadurch nachhaltig gesteigert, und ich konnte locker meinen vormals gewohnten Kaffeekonsum nachhaltig einschränken.
Wie funktioniert Basenfasten?
Über den Ausgleich. Alles, was wir essen oder trinken wird basisch, säuernd oder neutral in unserem Organismus verstoffwechselt. Beim Basenfasten essen wir zu hundert Prozent Basenbildner, um die an Säuren gebundenen Giftstoffe aus dem Bindegewebe zu lösen. Durch den Verzicht von Säurebildnern wie Fleisch, Milchprodukten, Zucker, Kaffee und Alkohol wird der Verdauungstrakt, die Leber, die Galle, die Bauchspeicheldrüse und die Haut entlastet. Die daraus gewonnene Energie verwendet der Organismus zu seiner „Reparatur“. Somit wird beim Basenfasten weitergegessen, was den Vorteil hat, dass die Ausscheidung unserer Altlasten wesentlich sanfter und schonender – ohne Fastenkrisen – verläuft.
Für wen ist Basenfasten geeignet?
Für alle, ab dem 18. Lebensjahr, die sich gesund fühlen und sich etwas Gutes tun wollen. Sollten Sie Beschwerden haben oder müssen regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie dies im Vorfeld mit Ihrem Hausarzt/Hausärztin klären. Ich freue mich, über die Zusammenarbeit mit der Ärztin Frau DR. BRIGITTE SCHARRER, Ganzheitsmedizinerin und Gynäkologin. Bei ihr können Sie bei Bedarf eine Übersäuerung oder orthomolekulare medizinische Mängel mittels Blutbild feststellen lassen. Bei schwersten chronischen Erkrankungen, Ess-Störungen, Rekonvaleszenz, Schwangerschaft- und Stillzeit sollte nicht gefastet werden.
Warum soll ich Basenfasten?
Ideal ist es, wenn 80 Prozent der Lebensmittel basisch verstoffwechselt werden und lediglich 20 Prozent sauer reagieren. Leider ist es oft umgekehrt. Um dies auszugleichen, brauchen wir Kalium und andere alkalisierende Mineralsalze, die, wenn sie nicht über unsere Ernährung zugeführt werden, dem Blut und dem Gewebe entzogen werden. Sind diese Speicher leer, entnimmt unser Stoffwechsel sie zum Beispiel aus unseren Knochen, Haaren und Zähnen. Ein Grund warum Osteoporose durch basische Ernährung vermeidbar ist. Viele Krankheitsbilder wie Allergien, Hautprobleme, Migräne, prämenstruelles Syndrom, Depressionen, Diabetes mellitus Typ 2, Pilzerkrankungen, Infektanfälligkeit, Übelkeit, Durchfall, Schwindel und Wechseljahrbeschwerden werden durch chronische Übersäuerung negativ beeinflusst. Arthrose und Arthritis-Schmerzen sowie Gichtattacken können durch den Verzehr stark säurebildender und säurehaltiger Lebensmittel ausgelöst werden. Basenbalance im Körper senkt die Entzündungsbereitschaft und bekommt dadurch die Dimension der Krebsprävention.
Ist Basenfasten für Allergiker geeignet?
Basenfasten ist ein rein pflanzliches Fasten und in strenger Form auch getreidefrei. Dadurch ist es für Veganer, Allergiker mit Lebensmittelunverträglichkeiten, Menschen mit Magen-Darmbeschwerden und Reizdarmsyndrom bestens geeignet.
Fasten ist für mich
... die beste Methode, mich regelmäßig jener inneren Kraft zu widmen, die mich zentriert. Erschöpfung und Untätigkeit weichen. Ich gelange zu meiner Mitte, von der aus ich gestärkt weitergehen darf.
Durch die Fastenausbildung und meine persönliche Erfahrung mit Fasten ist mir zudem bewusst geworden, dass Fasten mir die Kraft zur Veränderung schenkt. Ich habe dann die Kraft, mich um eine gute Ernährung und einen Lebensstil zu kümmern, der nicht auf Kosten unserer Erde geht und auch ethisch-sozial verträglich ist. Steht es nicht in unserer Macht durch die Konsumauswahl einen wesentlichen Beitrag dafür zu leisten? Fasten ist für mich keineswegs bloßes Abnehmprogramm. Es betrifft mich als ganzen Menschen und verschafft mir immer wieder kreativen Raum und Energie für neue, schöne Lebensmöglichkeiten.
Geschichte des Fastens
Fasten ist fest in unserer Kultur verankert, von der Antike bis heute.
Heilfasten – ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung über einen bestimmten Zeitraum. Dr.med. OTTO BUCHINGER gilt als europäischer Wiederentdecker des Fastens. Er entwickelte 1920 ein ganzheitliches Heilfasten-Konzept, mit dem er zuerst sich selbst heilte und in Folge viele chronisch kranke PatientenInnen. Fasten als Heilbehandlung in vornehmen Kurhäusern war zu seiner Zeit der wohlhabenden Gesellschaft vorbehalten. Seinem Kollegen Dr. HELLMUT LÜTZNER ist es zu verdanken, dass diese heilsame Methode für eine breitere Öffentlichkeit möglich wurde. Durch seine medizinischen Ratgeber und eine fundierte Ausbildung zur Fastenbegleitung, machte er das Wissen, welches lange Zeit den Ärzten vorbehalten war, jedem einzelnen Interessierten zugänglich. Dr. Hellmut Lützner etablierte das präventive Fasten für Gesunde und löste eine Fastenwelle aus.
Ein wichtiger Schritt für die Sozialmedizin. Auch in Österreich begeistern sich mehr und mehr Menschen, neben dem ärztlichen F. X. Mayr-Fasten, für das eigenverantwortliche Fasten für Gesunde, das aber auch nie ganz ohne Rücksprache mit dem eigenen Hausarzt/der eigenen Hausärztin durchgeführt werden sollte! Darüber hinaus hat Fasten seinen wissenschaftlichen Beleg 2016 in der Entdeckung der Autophagie bekommen. Durch Nahrungsentzug über 14 bis 16 Stunden fördern wir im Körper verstärkt die Autophagie. Dies ist ein ausgeklügeltes Zellreparatursystem, welches alte Zellen ab-, um- und wieder neu aufbaut und somit Zellselbstreinigung und Verjüngung vollbringt; chemisch-medizinische Vorgänge, die in den Begriffen „Entschlacken“ und „Entgiften“ ihre Entsprechung finden.
Basenfasten – das ist der freiwillige Verzicht auf sämtliche Säurebildner in der Nahrung über einen bestimmten Zeitraum.
SABINE WACKER und ihr Mann Dr.med. ANDREAS WACKER haben Ende der 1990er-Jahre Basenfasten entwickelt. In Anlehnung an die Arbeit des Biochemikers RAGNAR BERG (1873–1956) wurde von ihnen eine alltagstauglicheEntlastungsernährung entwickelt, die so effektiv wie Heilfasten wirken soll. Bei der Wacker-Basenfastenmethode darf genussvoll basisch gegessen werden.